Du weißt, was ich meine!

Du weißt, was ich meine!

Nein, sonst würde ich nicht fragen.
Woher soll ich es wissen?

Weil du es mir zeigst?
Nein, tust du nicht.

Weil du es mir sagst?
Nein, tust du nicht.

Warum dann?

Kennt ihr das? Dieses Gespräch, das man führt.

Mit der Familie, dem Partner oder den Arbeitskollegen?

Egal ob man die Antwort gibt oder bekommt,
der andere weiß es nicht und wird nervös.

Und warum ist ganz einfach:

Nicht wissen oder nicht fühlen bedeutet Angst oder Unsicherheit.

Das führt erst zu Wut und dann zum Aufgeben.

Aufgeben wird übrigens meist falsch interpretiert,
weil du oder dein Gegenüber im Moment denkt, dass alles gut ist,
weil es keinen Streit mehr gibt.

Das Gegenteil ist der Fall, hier ist nichts mehr gut, weil der andere oder Du keine Energie mehr hast und aufgibst.

Wo Streit ist, ist noch Emotion.

Aber warum „weiß man es“?
Warum wartet man darauf, dass die Eltern, der Partner, die Arbeitskollegen handeln?

Wahrscheinlich, weil nichts mehr da ist.

Die Eltern haben andere Prioritäten und Unternehmungen, wollen es aber nicht zugeben,
der Partner factimed schon, geht alleine auf Veranstaltungen oder schaut sich bei insta um, hat aber noch nichts Neues und
der Arbeitskollege findet deinen Job einfach nicht gut, hat andere beauftragt, ist aber noch nicht so weit, Abschied zu nehmen.

So einfach ist das. Natürlich kann es sein, dass das Gegenüber oder man selbst wirklich in einer Stresssituation ist.
Aber wenn sich nach mehrmaligem darauf hinweisen, ich meine nicht mehr als dreimal, nichts ändert, dann ist es wohl die Wahrheit seit whenever.

Dann kann man nur noch abwarten und hoffen oder selber den Stecker ziehen. Ja so einfach ist das.
Die Wahrheit ist nicht in der Leere zwischen den Worten.

Weißt du.