Du wusstest es.

Du wusstest es.

Und trotzdem mitgemacht.

Und das Schlimmste ist:

Der einzige, der zu blamen ist – bist du.

Nicht, weil du’s nicht wusstest.

Sondern weil du gehofft hast, dass es diesmal anders ist.
Dass dieser Mensch, dieses Projekt, diese Verbindung doch hält.

Aber du hast von Anfang an gespürt: Da wird nichts gebaut.
Nur gewohnt. Nur gespiegelt.
Nur gewartet, bis du wieder Energie lieferst.

Und ja – du bist trotzdem geblieben.
Nicht, weil du’s nicht gesehen hast.
Sondern weil du jemand bist, der bauen will.

Privat. Beruflich.
Mit Menschen, die’s ernst meinen.

Aber du hast mit Leuten gebaut, die ihren Plan hatten.
Die nicht mal ein Fundament wollten. 

Die dich charmant ausgenutzt haben –  emotional, kreativ, zeitlich, körperlich.

Und das Bittere ist:
Es war nicht mal subtil. Es war sichtbar. Du hast’s gewusst.

Und trotzdem geliefert. Und jetzt?
Jetzt könntest du die Story erzählen.
Die Details droppen. Die Screenshots zeigen.


Aber ganz ehrlich?

Es ist nicht mal wert, dass man’s noch genauer erwähnt.

Weil es nicht um diese eine Person geht.

Es geht ums Muster.

Diese Menschen gibt’s überall:

In Agenturen. In Betten. In Freundschaften.
Sie geben dir das Gefühl, gesehen zu werden –
bis du was brauchst.

Dann wird’s still.
Dann bist du schwierig.

Dann hast du zu viel Tiefe, zu viele Fragen, zu viel Klarheit.

Und am Ende fühlst du dich falsch –
obwohl du einfach nur echt warst.

Also hier ist, was bleibt:

Wenn jemand nicht mit dir bauen will –
lass ihn nicht wohnen.

Nicht in deinem Kopf.
Nicht in deinem Kalender.
Nicht in deiner Energie.

Denn:
Du bist kein Nebencharakter.
Kein Content. Kein Helfer. Kein Zwischenschritt.

Du bist der Ort, an dem was entstehen kann.
Und wenn jemand das nicht sieht – raus.

Du hast es kommen sehen.
Du hast mitgemacht.
Du hast gelitten.

Aber jetzt ist Schluss.

Der neue Standard ist:
Build or begone.